Sturmtief „Egbert“

Sturmtief „Egbert“ sorgt für späten Fährverkehr auf der Föhr-Amrum Linie.

Die „MS Schleswig-Holstein“ im Hafen.
Ein Insulaner am Mikro.
Fotos: Stefan Gaul

Geduld war am Sonntag angesagt! Mit teils heftigen, orkanartigen Böen fegte das Sturmtief „Egbert“ gestern über unsere Inseln. Viele Schiffsverbindungen wurden im Vorfeld aufgrund des Sturms bereits gestrichen. Eigentlich war die erste Abfahrt am Sonntag ab Wyk Richtung Dagebüll für 17:40 Uhr geplant, doch der hohe Wasserstand und der starke Wind machten das ablegen unmöglich. Ich traf auf drei Urlaubsgäste aus Dithmarschen, die ihren Humor nicht verloren hatten – „Alles gut, wir haben noch Schnaps dabei. Wir können ja nichts dagegen machen. Zur Not melden wir uns bei unserem Arbeitgeber das wir nicht verfügbar sind“. Erst um 19:30 Uhr konnte die „MS“ Nordfriesland als erstes Schiff den Hafen von Wyk verlassen in Richtung Dagebüll. Kurze Zeit später folgte die „MS Schleswig-Holstein“. Die Fussgänger und Autofahrer in Dagebüll mussten sich noch etwas länger gedulden. Erst nach 20:15 Uhr ging es für sie los Richtung Föhr und Amrum. Kleiner Tipp noch: Einige Stimmen von wartenden Gästen und auch Einheimischen hört Ihr in unserer kommenden Podcast-Radioshow Ausgabe am Mittwoch, ab 06:00 Uhr auf Spotify – jederzeit abrufbar.

Von Stefan Gaul

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